Therapiebegleithunde und Therapiehunde
Anders als ein Assistenzhund, der für einen Menschen mit Behinderung arbeitet, besucht ein Therapiebegleithund gemeinsam mit seinem Menschen andere — etwa in Seniorenheimen, Schulen oder Praxen.
Begleithund oder Therapiehund?
Der Unterschied liegt nicht im Hund und nicht im Ausbildungsweg, sondern beim Menschen: Setzt eine therapeutische Fachkraft — etwa in der Psycho-, Physio-, Ergo- oder Sprachtherapie — ihren Hund in der eigenen Arbeit ein, spricht man vom Therapiehund. Ohne diese Fachausbildung ist es ein therapeutischer Begleithund, oft auch Besuchshund genannt.
Ein therapeutischer Begleithund wirkt vor allem auf sozialer Ebene: Im Seniorenheim regt er durch Spielen, Füttern und Streicheln zu Bewegung an und sorgt noch lange für Gesprächsstoff. Dafür muss er sicher mit Menschen und ungewohnten Situationen umgehen können — Rollstuhl, Rollator, plötzliche Geräusche.
Die Ausbildung in drei Stufen
Eignungstest
Passt dein Hund für diese Arbeit? Das schauen wir uns in Ruhe an.
Ausbildung
Susanne und Moritz bilden die Teams bei uns in Selbitz aus.
Prüfung
Prüfung und Zertifikat kommen vom Mein Assistenzhund e. V.
Welche Nachweise braucht ihr?
Für Therapiebegleit- und Therapiehunde gibt es keine festen gesetzlichen Regeln. Welche Nachweise nötig sind, legt die jeweilige Einrichtung oder der Arbeitgeber fest. Frag dort am besten vorab nach — wir beraten dich gern dazu.
Unsere Erfahrung
Susanne und Moritz bilden die Teams bei uns in Selbitz aus. Susanne ist selbst seit 2005 ehrenamtlich als Therapiebegleithundführerin im Einsatz, Moritz hat ebenfalls einen ausgebildeten therapeutischen Begleithund. Zahlreiche von uns ausgebildete Teams arbeiten heute ehrenamtlich in Seniorenheimen der Region.
Anmeldung und Kosten
Die Ausbildung führen wir im Auftrag des Mein Assistenzhund e. V. durch. Anmelden kannst du dich beim Verein, dort erfährst du auch, was die Ausbildung kostet. Die Rechnung für das Training stellt dir die Hundeschule, Prüfung und Zertifikat kommen vom Verein.