Jinjin, foxred Labrador der Hundeschule Wolfstein
Assistenzhunde · Fragebogen

Fragebogen zur Assistenzhund-Ausbildung

Einschätzung von Eignung und Machbarkeit. Beantworte die Fragen möglichst vollständig — gerne in Stichpunkten. Der Fortschritt wird automatisch in diesem Browser zwischengespeichert, du kannst also jederzeit unterbrechen.

Vielen Dank! Dein Fragebogen ist bei uns angekommen. Wir schauen ihn uns in Ruhe an und melden uns — das kann etwas Zeit in Anspruch nehmen, aber du hörst auf jeden Fall von uns.

Bei uns ist das „Du" üblich — ich hoffe, das ist für dich in Ordnung. Deshalb ist der Fragebogen in Du-Form formuliert.

Bevor du anfängst

Ziel: Bitte beantworte die Fragen möglichst vollständig. So können wir einschätzen, ob und wie eine Assistenzhund-Ausbildung bei dir sinnvoll und organisatorisch machbar ist. Erst danach melden wir uns für die nächsten Schritte.

Datenschutz: Bitte keine Details zu Diagnosen/Traumainhalten. Uns reichen formale Voraussetzungen (Attest/Unterlagen) und der konkrete Unterstützungsbedarf im Alltag. Wir brauchen auch keine Dateien, sondern nur die Kenntnis über das Vorhandensein.

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StartNachweisAlltagHundRahmenAbschluss

A) Kontaktdaten & Rahmen

An diese Adresse schicken wir dir eine Kopie deiner Angaben — und wir antworten darauf.

Freiwillig. Für kurze Rückfragen geht ein Anruf oft schneller — ohne Nummer melden wir uns per E-Mail.

6. Bevorzugter Kontaktweg

B) Formale Voraussetzungen

7. Welcher Nachweis liegt vor?
8. Belegt der Nachweis beide Punkte — dass eine Behinderung vorliegt und dass ein Assistenzhund dir im Alltag helfen kann?

Beides verlangt die Assistenzhundeverordnung (§ 10 AHundV). Dateien brauchen wir jetzt nicht.

Freitext oder „nicht zutreffend“. Unter 16 Jahren muss eine Bezugsperson in die Ausbildung einbezogen werden (§ 13 AHundV).

C) Alltag & Unterstützungsbedarf

z. B. draußen unterwegs, Menschenmengen, Arzt/Behörden, zuhause bei Stress.

12. Was soll der Hund konkret tun? (3–6 Punkte priorisieren)

z. B. sehr volle Orte, sehr lange Tage, bestimmte Situationen.

D) Hund – vorhanden oder geplant?

14. Gibt es schon einen Hund?

E) Hundeerfahrung & Ressourcen

z. B. aufgewachsen mit Hunden, erstes Mal, etc.

Familie/Partner/Assistenz.

F) Ausbildung: Organisation & Erwartungsmanagement

30. Welche Ausbildungsform ist realistisch?

Wochentage/Uhrzeiten – was passt zu dir?

32. Wäre Blocktraining (mehrere Einheiten am Stück) machbar?

G) Finanzen

33. Ist dir bewusst, dass die Ausbildung etwa zwei Jahre dauert und regelmäßige Präsenztermine braucht?

Eigenanteil möglich (Spanne/Limit), Finanzierungsideen (Verein/Spenden/Stiftungen).

H) Sonstiges

Datenschutz & Einwilligung

Deine Antworten verwenden wir, um Eignung und Machbarkeit einer Assistenzhund-Ausbildung einzuschätzen und mit dir Kontakt aufzunehmen. Kommt keine Ausbildung zustande, löschen wir sie sechs Monate nach unserer Absage.

Ist die Person, für die der Hund arbeiten soll, unter 16 Jahren, füllt eine sorgeberechtigte Person den Bogen aus und willigt ein.

Weitere Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.

Abgeschickt wird im Namen der oben angegebenen Person.

Schritt 1 von 6

Wie es weitergeht

Wenn wir deine Antworten erhalten haben, prüfen wir:

  • Eignung (Hund/Planung)
  • Machbarkeit (Organisation/Fahrten/Termine)
  • Sinnvolle nächste Schritte (ausführliche Einschätzung, Vorgespräch, Eignungstest, Ausbildungsplan)

Hinweis zu Telefonaten & Einschätzung: Wir führen vorab keine ausführliche Erstberatung am Telefon durch. Der erste Schritt ist immer dieser Fragebogen — so können wir uns gezielt auf deine Situation vorbereiten, statt am Telefon bei null anzufangen.

Kurze Rückfragen sind davon ausgenommen: Wenn du zum Fragebogen oder z. B. zur Entfernung nach Selbitz kurz etwas klären möchtest, ruf gerne an — das ist selbstverständlich kostenfrei.

Wenn die Voraussetzungen passen, vereinbaren wir anschließend eine ausführliche Einschätzung (eine Stunde) — entweder:

  • vor Ort in Selbitz, gerne mit Hund
  • als geplantes, ausführliches Telefonat

Erst wenn dabei ein guter erster Eindruck entsteht, folgt das offizielle Vorgespräch — der erste Schritt im Ablauf der Assistenzhund-Ausbildung.

Wichtig: Diese Termine sind kostenpflichtig — es ist individuelle fachliche Beratung und Planung. So wie wir deine Zeit und deinen Einsatz ernst nehmen, bitten wir dich, unsere Zeit ebenso wertzuschätzen.

Preis: ausführliche Einschätzung 80 €. Was danach kommt, besprechen wir mit dir, bevor etwas gebucht wird.

Anhang: Weitere Infos

Diese Infos sind allgemein gehalten und sollen dir helfen, realistisch einzuschätzen, ob eine Assistenzhund-Ausbildung grundsätzlich zu deiner Situation passt.

1) Welche Assistenzhunde wir ausbilden

  • Unser Schwerpunkt sind PSB-Assistenzhunde. Teilweise bilden wir auch Warn- und Anzeige-Assistenzhunde und Signalassistenzhunde aus — Signalassistenzhunde für Menschen, die lautsprachlich kommunizieren.
  • Mobilitätsassistenzhunde bilden wir derzeit nicht aus, Blindenführhunde gar nicht.
  • Wir begleiten Teams im Umkreis von bis zu etwa 200 Kilometern.

2) Zeitrahmen & Grundverständnis

  • Phase 1: Grundlagen & Eignung (Hund/Team kennenlernen, Trainingsstand, Alltagstauglichkeit)
  • Phase 2: Aufbau & Spezialisierung (Assistenzhund-spezifische Inhalte + gezieltes Training)
  • Phase 3: Generalisierung & Prüfungsvorbereitung (Hilfeleistungen festigen, öffentliches Verhalten, Belastbarkeit)

Eine Assistenzhund-Ausbildung dauert je nach Hund, Zielprofil und Rahmenbedingungen etwa zwei Jahre. Entscheidend ist nicht nur das Training in Terminen, sondern das kontinuierliche Üben im Alltag.

3) Präsenztermine sind die Grundlage

  • Eine belastbare Ausbildung steht und fällt mit regelmäßigen Präsenzterminen.
  • Nur vor Ort können wir die Mensch-Hund-Gemeinschaft beurteilen, Handling/Timing korrigieren und Alltagssituationen zuverlässig trainieren.
  • Video/Telefon kann punktuell ergänzen, ersetzt Präsenz aber nicht.

4) Exzellente Grundausbildung ist das Fundament

  • Bevor Hilfeleistungen zuverlässig funktionieren, braucht es eine sehr gute Grundausbildung.
  • Dazu gehören stabiles Sozial- und Umweltverhalten, Kooperationsbereitschaft und sicherer Grundgehorsam im Alltag.
  • Je besser das Fundament, desto effizienter ist der spätere Aufbau.

5) Ausbildungsformen

  • Unser Regelfall ist die Selbstausbildung: Du trainierst deinen eigenen Hund, wir leiten dich fachlich an.
  • Eine Fremdausbildung oder eine Mischform ist nicht ausgeschlossen, aber nur nach Absprache möglich.

6) Welpen-/Hundeauswahl: wichtiger Schritt, aber keine Garantie

  • Die Auswahl des passenden Hundes ist ein eigener wichtiger Baustein (Gesundheit, Wesensstabilität, Arbeitsmotivation, Alltagstauglichkeit).
  • Auch eine gute Auswahl ist keine Garantie – die fachlich saubere Ausbildung entscheidet am Ende über den Erfolg.

7) Kosten der Ausbildungsbegleitung (Orientierung)

  • Die Kosten hängen ab von Ausgangslage, Ziel-Hilfeleistungen, Trainingsstand und organisatorischem Aufwand.
  • Die ausführliche Einschätzung kostet 80 € (60 Minuten, bei uns in Selbitz oder als geplantes Telefonat). Alles Weitere hängt vom Ausbildungsziel und von deinem Hund ab — die Kosten besprechen wir nach der Einschätzung, und vor dem Start bekommst du eine schriftliche Planung mit voraussichtlicher Stundenzahl und Kostenspanne. Abgerechnet wird monatlich nach tatsächlich geleisteten Einheiten, ohne Vorauszahlung. Alle Preise inklusive Mehrwertsteuer.
  • Wir rechnen monatlich nach geleisteten Einheiten ab, ohne Vorauszahlung. Vor dem Start bekommst du eine schriftliche Planung mit voraussichtlicher Stundenzahl und Kostenspanne.

8) Finanzielle Unterstützung durch den Verein

  • Der Verein „Mein Assistenzhund e. V." kann die Ausbildung – je nach Einzelfall – finanziell unterstützen.
  • Die Entscheidung über Art und Höhe einer Förderung trifft der Verein eigenständig.
  • Typischerweise wird ein Ausbildungsplan erstellt, der als Grundlage für die Förderprüfung dient.
  • Auf Wunsch geht jede Rechnung zusätzlich an den Verein; zahlungspflichtig bleibst du.

9) Rechtlicher Rahmen (Stand: September 2026)

  • Wir bilden nach Abschnitt 3 und Anlage 4 der Assistenzhundeverordnung (AHundV) aus. Eine nach § 12i BGG zugelassene Ausbildungsstätte sind wir nicht: Eine Zulassung ist derzeit nicht möglich, weil seit dem 15.04.2024 keine fachliche Stelle mehr tätig ist.
  • Nach heute geltendem Recht ist offen, wann und bei wem ein Team, das bei uns ausbildet, geprüft und zertifiziert werden kann. Eine Gesetzesänderung dazu hat die Bundesregierung am 11.02.2026 beschlossen; sie ist noch nicht in Kraft.
  • Während der Ausbildung ist dein Hund noch kein Assistenzhund: Es gibt keine Zutrittsrechte, und das Assistenzhund-Kennzeichen darf nicht verwendet werden.
  • Das ist unser Kenntnisstand nach bestem Wissen, keine Rechtsberatung.