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Nach dem Tierschutzgesetz (TierSchG) ist für den gewerbsmäßigen Betrieb einer Hundeschule nun eine Erlaubnis erforderlich, die an die Zuverlässigkeit und Sachkunde des Betreibers und eine artgerechte Tierhaltung gebunden sind. In Bayern muss hierfür eine umfassende schriftliche, mündliche und praktische Prüfung abgelegt werden, die in Zusammenarbeit von Tierärzten, Verhaltenstherapeuten und der Tierärztlichen Fakultät der Ludwigs-Maximilians-Universität München erarbeitet wurde.

In der schriftlichen Prüfung wird die allgemeine Sachkunde des Prüflings überprüft, welche nachfolgend in einem einstündigen Fachgespräch vertieft und durch Bild- und Videoanalysen ergänzt wird. Anschließend folgt eine einstündige praktische Prüfung in der der Prüfling mit verschiedenen Problemstellungen konfrontiert wird oder dem Hund-Mensch-Team neues Wissen oder neue Übungen vermitteln soll. Überprüft wird dies vom Veterinäramt des Landratsamtes Hof sowie zusätzlicher qualifizierter Prüfer im Rahmen des Fachgesprächs und der praktischen Prüfung.

Zusätzlich wurden die Anlagen der Hundeschule (Hundehalle und Außengelände)  sowie die Unterbringung der Ferienhunde von einem zuständigen Tierarzt des Veterinäramts überprüft und abgenommen.

Unter anderem sind folgende Themengebiete Bestandteil der Prüfung:

- Ethologie, Welpenentwicklung und Rassenunterschiede

- Ausdrucksverhalten

- Lernverhalten und Stress

- Verhaltensprobleme

- Tierschutz

- Übungsgestaltung, Motivation und Training

- Veterinärmedizinische Grundlagen

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